Gedichte zum Frühling, Liebesgedichte und mehr

Was vermittelt die Gefühle im Frühling besser, als ein ein kleines Gedicht? Wenig bietet so viel Poesie, um die richtige Stimmung im Frühling aufleben zu lassen. Fast alle großen Dichter und Poeten haben dieser Jahreszeit irgendwann einmal Ihre Aufmerksamkeit gewidmet und ein Gedicht dazu verfasst. Der Frühling und Gedichte regen die Phantasie nur so an und sind ein Quell der Inspiration und Lebensfreude.

Doch nicht nur der Frühling ist Gegenstand vieler Gedichte. Gerade die deutsche Lyrik bietet ein breites Spektrum an Themen. Von klassischen Themen wie die Liebe bis hin zu Gegenwartsproblemen des Alltags. Gedichte bieten mit ihrer sprachlichen Gestaltung und ihrer äußeren Form einen sehr guten Rahmen, sich auf eine Thematik zu fokussieren. Und nicht nur der Frühling wird in Gedichten geehrt. Nahezu alle Jahreszeiten werden stilisiert. Sommergedichte, Herbstgedichte und Wintergedichte haben ebenso ihren Platz in der Lyrik gefunden wie die Frühlingsgedichte.

Einen ganz besondere Position nehmen neben den Gedichten zum Frühling Liebesgedichte ein. Ein Gedicht eignet sich als literarische Gattung besonders gut, um Freude, Schmerz oder Trauer zum Ausdruck zu bringen. Denn die deutsche Lyrik, gerade im 18. und 19. Jahrhundert, ist berühmt für Ihre Kunst Liebe zu formulieren und sie in metaphorische Kleider zu hüllen, wie auch schon die Gedichte zum Frühling beweisen. An dieser Stelle seien Heine, Goethe oder Schiller genannt. Sicherlich die berühmtesten Vertreter dieser Zeitepoche, aber gerade sie prägten u. a. mit Liebesgedichten die deutsche Lyrik mit allem Nachdruck.

Doch Gedichte sind nicht nur zum melancholischen Schwelgen im Frühling und zum verweilen da. Gedichte sorgen auch für eine Menge Heiterkeit. Dichter wie Busch, Morgenstern oder Ringelnatz stehen für eine satirische Richtung innerhalb der deutschen Dichtung. Mit viel Wortwitz schufen Sie Werke, die auch Jahrzehnte später noch eine Menge Spaß in uns entfesseln. Auch Autoren wie Heinz Erhardt oder Robert Gernhardt stehen in dieser Tradition der „komischen Lyrik“.

Und was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsgedichte. Die Vorfreude vieler Kinder auf das Fest würde immens geschmälert, gäbe es keine Gedichte, die sich mit dem Advent und Weihnachten befassen würden. Weihnachtsgedichte vermitteln meist eine feierliche Besinnlichkeit, die uns alle zum Nachdenken über uns und unsere Lieben anregen soll.

Auch Kindergedichte haben neben den Gedichten zum Frühling oder Liebesgedichten ihren festen Platz. Sie haben häufig – ganz im Gegensatz zu den Gedichten zum Frühling – einen erzieherischen Kern, können aber auch mit einer sehr heiteren Note versehen sein, um die Grundaussage für das Kind etwas leichter verständlich zu machen. Es gibt kaum ein Kind, das nicht in seiner Jugend schon einmal mit einem Kindergedicht konfrontiert wurde.
Gedichte eigenen sich also nicht nur um einzelne Zitate aus zum Spruchklopfen herauszuziehen, sondern sie laden zum Nachdenken ein, versetzen uns immer wieder in angenehme Stimmungen. Ganz egal, ob im Frühling, zu anderen Jahreszeiten, zu bestimmten Anlässen oder nur aus reiner Freude.